Archiv der Kategorie Kampfkuenste

Taekwon- Do Akademie Wiesbaden neuen Trainingszeiten:

Montag um  20.30 Uhr  für Jugendliche und Erwachsene

Donnerstag um 19.00 Uhr  für Jugendliche und Erwachsene                                    *siehe unten

Freitag um  17.00 Uhr für Kinder,  Jugendliche und Erwachsene

*  Besondere Herausforderung - Das  Training findet im Freien statt! Wir fahren mit dem PKW an den Stadtrand (Richtung Platte), joggen ca. 10 min. (auch querfeldein) und trainieren auf einer Wiese oder (wenn es regnet) in einer großen Waldhütte. Wir werden zwischen 21.00 und 21.30 Uhr zurück sein. Treffpunkt ist an der Schule.

Schöne Grüße

Claus

Taekwon- Do Akademie Wiesbaden

Ab dem 17. August 09  haben wir  in der Flamencoschule Jaleo neue Trainingszeiten !

Montag  und  Mittwoch  jeweils um 20.30 Uhr

Gruß  Claus

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Ferientraining der Taekwon-Do Akademie Wiesbaden

Hallo Wiesbadener,
in den Ferien ist die Flamencoschule in der wir trainieren leider teilweise geschlossen.
Das hält uns jedoch nicht vom Training ab!
Wir treffen uns:
Montag und Donnerstag  jeweils um 19:00 Uhr
an der Flamencoschule!
Je nach Wetter werden wir dann mit meiner Familienkutsche an geeignete  Plätze fahren (max. 15min. Fahrzeit) und im Freien trainieren.
Bei Regenwetter müsst Ihr Sportschuhe mitbringen und  ev. einen leichten Regenschutz. Wir joggen zuerst an eine größere öffentliche Waldhütte in der wir überdacht, in frischer Waldluft trainieren können.
Wir werden ca. 21.00 -21.30 Uhr wieder an der Flamencoschule zurück sein.
Bis dann Gruß
Claus
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Korean-Karate / Taekwon-Do

Was hat Karate mit Taekwon-Do zu tun?

Als Taekwon-Do vor fast 50 Jahren nach Europa kam, konnte niemand etwas mit dem Namen “Taekwon-Do” anfangen. Bekannt war aber der Begriff Karate. So wurde Taekwon-Do in den Anfangsjahren, auch wegen seinen Ähnlichkeiten, häufig einfach “Korean Karate” genannt.

Die Bezeichnung “Korean Karate” passt besser als man vermuten möchte. Der “Vater des Taekwon-Do”, der koreanische General Choi Hong Hi, selbst bezeichnet in seinem Buch “Taekwon-Do” (erschienen 1974 in englischer Sprache in Seoul, Korea) die Kampfkunst als eine Synthese von Taekyon (eine alte koreanische Kampfkunst) und Karate.

In dem Buch wird “Über den Autor” geschrieben, dass er seit seiner frühen Jugend Taekyon übte und während seines Studiums in Kyoto (Japan) Karate. Im Kapitel 5 des Buches werden die Formen beschrieben, erst 20 Taekwon-Do Formen (Hyong), dann 5 Karate Formen (Katas) der Sho-Rin und weitere 4 Katas der Sho-Rei Karate-Schulen.

Grossmeister
Harald Peter 9. Dan

Korean Karate in Dresden und Wiesbaden

Der traditionelle Unterricht in den Kampfkuensten III

In der Taekwon-Do Akademie wird traditionell unterrichtet, (kontaktloses Taekwondo, Pradal-Boran-Khmer und weitere traditionelle Kampfkünste) was heißt das?

Die traditionelle Unterrichts-Methode am Beispiel Taekwon-Do

Um das traditionelle Element in den Kampfkünsten zu verstehen, muss man natürlich ein wenig über die Tradition wissen.

Zen

Zen ist eine spezielle Richtung des Buddhismus.

Im Buddhismus geht es um das Erreichen des Satori (Erleutungserlebnis) und das Eingehen in das Nirwana (Einswerdung mit der alles durchdringenden Energie). Für den Buddhisten sind wir alle Teile dieser Energie, stammen daraus und streben wieder zurück. Weiter soll hier darauf aber nicht näher eingegangen werden.

Im Zusammenhang mit dem Unterricht traditioneller Kampfkünste wie Taekwon-Do und andere, ist für den Zen-Praktizierenden nicht das primäre Ziel das Erlernen der 1398zigsten Spezialtechnik oder das Verfeinern einer Technik bis in den Mikrometerbereich, um eine gottähnliche Perfektion zu erreichen. Das eigentliche Problem ist, daß wir unsere Herkunft vergessen haben. Wenn wir wieder mit unserem Ursprung verbunden sind, dann haben wir das Wissen um diese Fähigkeiten selbstverständlich.

Der Zen-Künstler wird also seine ganze Energie dafür einsetzen, die Lücke zwischen seinem Tagesbewußtsein und den unterbewußten, intuitiven aber vergessenen Fähigkeiten zu überbrücken.

Den ganzen Artikel anschauen unter http://www.taekwon-do-akademie.de/Unterricht.html

Grossmeister
Harald Peter 9. Dan
http://www.taekwon-do-akademie.de

Der traditionelle Unterricht in den Kampfkuensten II

In der Taekwon-Do Akademie wird traditionell unterrichtet, (kontaktloses Taekwondo, Pradal-Boran-Khmer und weitere traditionelle Kampfkünste) was heißt das?

Die traditionelle Unterrichts-Methode am Beispiel Taekwon-Do

Um das traditionelle Element in den Kampfkünsten zu verstehen, muss man natürlich ein wenig über die Tradition wissen.

Budo

Der Begriff Budo steht für die meist japanischen Kampfkünste, die in der Tradition der Samurai stehen.

Bu heißt übersetzt Militär (übertragene Bedeutung “Kriegskunst”) und Do wird oft treffend/unzutreffend mit Weg übersetzt (die übertragene Bedeutung entspricht eher “Selbstverwirklichung”).

Noch zwei weitere Begriffe sind mit Budo verknüpft, Bujutsu als Oberbegriff der reinen Lehre der Kampftechniken und Bushido (meist mit “Weg des Kriegers” übersetzt) der Verhaltens- oder Ehrenkodex, dessen Befolgen oder Leben für den Krieger aus der reinen Bujutsu-Lehre einen Weg zur Selbstverwirklichung macht - Budo.
Unbezwingbarer Geist, Pflichterfüllung, Etikette, ehrbares Handeln sind Teile des Kodex.

Eine andere, sehr philosophische Deutung des Wortes Bu sieht darin zwei andere Zeichen enthalten, die “Waffen anhalten” bedeuten - wird gern als die Vollendung des Budo angesehen.

Budo-Künste erkennt man oft am Do im Namen: Taekwon-Do, Judo, Kendo, Iaido und weitere. Aber auch hier ist das vorhandensein des Do im Namen kein Garant, das Budo praktiziert wird.

Manchmal kreieren Leute Kampfarten, indem sie hier und da was von nehmen, noch eigenes dazupacken, sich einen Namen ausdenken und das Wörtchen Do anhängen, um den Eindruck einer Tradition zu erwecken. Oder aber es ist eigentlich eine Budo-Kunst, wird aber nicht mehr traditionell unterrichtet.

Den ganzen Artikel anschauen unter http://www.taekwon-do-akademie.de/Unterricht.html

Grossmeister
Harald Peter 9. Dan
http://www.taekwon-do-akademie.de

Der traditionelle Unterricht in den Kampfkuensten I

In der Taekwon-Do Akademie wird traditionell unterrichtet, (kontaktloses Taekwondo, Pradal-Boran-Khmer und weitere traditionelle Kampfkünste) was heißt das?

Die traditionelle Unterrichts-Methode am Beispiel Taekwon-Do

Um das traditionelle Element in den Kampfkünsten zu verstehen, muss man natürlich ein wenig über die Tradition wissen.

Quanfa / Kempo

Für die asiatischen Kampfkünste / Kampfsportarten gibt den Namen Quanfa oder Kempo, der die alten Kampfmethoden Asiens von Indien bis Japan und von China bis Indonesien zusammenfaßt. Dazu gehören weiche oder harte Kampfkuenste, mit oder ohne Waffen.

So unterschiedlich die Stilrichtungen auch sind, eines haben sie gemeinsam:
Zu den körperlichen (Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer und Geschmeidigkeit), technischen (Schritte, Schläge, Hebel, Würfe etc.) und geistigen (Siegeswille, Durchhaltevermögen) Fähigkeiten kommt die, je nach Kampfkunst mehr oder weniger bewußte, Kontrolle der Lebensenergie selbst. In Indien wird sie “Prana” genannt (wer Yoga macht, kennt den Begriff), in China “Chi” (z.B. Tai-Chi-Chuan) und in Korea und Japan “Ki” (z.B. Hap-Ki-Do oder Ai-Ki-Do).

Allerdings erkennt man nicht immer am Namen der Kampfkunst, ob die Kontrolle der Lebensenergie ein essenzieler Teil ist, sondern an einer ausgeprägten Atemschulung. Im Taekwondo z.B ist der Kiap oder Kiai (der mächtige Laut aus dem Unterbauch) ein wichtiger Bestandteil dieser Ausbildung.

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Grossmeister
Harald Peter 9. Dan
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Kontaktlos - Semikontakt - Vollkontakt

Was ist “Kontaktloses Taekwon-Do”?
Wie kann man kontaktlos kämpfen?

In der Taekwon-Do Akademie wird kontaktloses Taekwondo praktiziert. Als Laie hat man den Begriff “Vollkontakt” schon einmal gehört, zumindest reimt man sich dessen Bedeutung in etwa zusammen: Vollkontakt heißt voll zuschlagen. Folglich muss “Kontaktlos” das Gegenteil davon sein. Daher kommt der Gedanke, dass kontaktlose Kämpfer ihre Techniken nicht voll ausführen, sondern abstoppen. Das ist falsch, selbstverständlich geht es auch beim “Kontaktlosen Taekwon-Do Kampf” um Dominanz und Sieg.

Kontaktlos bedeutet im Taekwon-Do nicht berührungslos!

Im kontaktlosen Taekwon-Do gibt es keine abgestoppten oder nur leicht ausgeführten Techniken. Alle Techniken werden mit voller Kraft und in der ganzen Länge ausgeführt. Alles muss einen zwingenden Charakter haben, d.h. es muss eine Reaktion des Gegners erzwungen und auf den Gegenüber eingegangen werden.

Im Freikampf müssen die Kämpfer entsprechend ihrem Rang beim Angriff Abstand halten:
Anfänger dürfen sich nicht berühren,
Fortgeschrittene dürfen sich berühren und
Dan-Träger / Meister müssen sich berühren,
aber keiner darf den anderen absichtlich verletzen.

Verteidigungstechniken können im Gegensatz dazu mit ganzer Wirkung angewendet werden.

Bis Mitte der 70er Jahre konnte man bei Meisterschaften noch mit gutem Defensiv-Können gewinnen, da die Punktrichter auch die gelungene Verteidigung mit einem Punkt bewerteten. Dies wurde geändert, um die Kämpfe für das Publikum attraktiver zu gestalten (man stelle sich nur mal einen Kampf zwischen zwei Defensiv-Künstlern vor). Seitdem gibt es im kontaktlosen Taekwon-Do einen Punkt für den gelungenen Angriff zum Körperrumpf und zwei für den Kopf.

Manchmal sieht man Kämpfer die Arme vor den Kopf haltend, sich mit mehr oder weniger großem Abstand umkreisend, die Beine gen Himmel strecken - fast ein Tanz. Das ist kein kontaktloser Kampf, es fehlt das zwingende Element, das aufeinander Eingehen, die Dominanz und der Siegeswille, auch wenn dies bei manchen Meisterschaften so zu sehen ist. Das ist bestenfalls Show, oft aber nichts anderes als reine Selbstdarstellung.

Grossmeister
Harald Peter 9. Dan
http://www.taekwon-do-akademie.de

Meister Voeurn Vath

Ich bin Voeurn Vath aus Kambodscha. Ich vertrete in der europäischen Union den Verband des Khmer Boran Boxens (Traditional Khmer-Boran Boxing Association). Sie können hier nach ihren Interessen mit mir Kontakt aufnehmen:
- Probetraining und Unterricht in Pradal Serey
- Lehrgänge und Kämpfe in Deutschland, in den USA und in Kambodscha
- Ausbildung als Trainer, Kampfrichter, Jury ua.
- Freundschafts-, Meister-, Pokalkämpfe

Wenn Sie Fragen über Khmer Boran Boxing, Khmer Kampfkunst, Thai Boxing haben, können Sie gern mit mir diskutieren.
Hier in diesem Blog werde ich regelmäßig Artikel über Khmer und Thai Kampfkünste und andere Neuigkeiten von Kämpfen veroffentlichen.

Meister Vath

Start des Blog Khmer Boran

“Khmer Boran” ist die kambodschanische Art des “Freien Boxens” mit Faust, Unterarm, Ellenbogen, Fuß, Schienbein, Knie dazu Ring- und Wurftechniken und das Khun Khru. (Muay Thai oder Thai Boxen, Thai heißt übrigens frei).
Hier könnt Ihr Eure Gedanken zum Pradal Khmer, Khmer Boran oder Serey Boxing sowie Muay Thai oder Thai Boxing und das europäische Kickboxen anbringen.
Ihr könnt auch Fragen an unseren Meister Voeurn Vath, aus Kambodscha Phnom Phen, stellen. Mit dem Ihr Euch über diesen Blog austauschen könnt.

Grossmeister
Harald Peter 9. Dan