Korean-Karate / Taekwon-Do

Was hat Karate mit Taekwon-Do zu tun?

Als Taekwon-Do vor fast 50 Jahren nach Europa kam, konnte niemand etwas mit dem Namen “Taekwon-Do” anfangen. Bekannt war aber der Begriff Karate. So wurde Taekwon-Do in den Anfangsjahren, auch wegen seinen Ähnlichkeiten, häufig einfach “Korean Karate” genannt.

Die Bezeichnung “Korean Karate” passt besser als man vermuten möchte. Der “Vater des Taekwon-Do”, der koreanische General Choi Hong Hi, selbst bezeichnet in seinem Buch “Taekwon-Do” (erschienen 1974 in englischer Sprache in Seoul, Korea) die Kampfkunst als eine Synthese von Taekyon (eine alte koreanische Kampfkunst) und Karate.

In dem Buch wird “Über den Autor” geschrieben, dass er seit seiner frühen Jugend Taekyon übte und während seines Studiums in Kyoto (Japan) Karate. Im Kapitel 5 des Buches werden die Formen beschrieben, erst 20 Taekwon-Do Formen (Hyong), dann 5 Karate Formen (Katas) der Sho-Rin und weitere 4 Katas der Sho-Rei Karate-Schulen.

Grossmeister
Harald Peter 9. Dan

Korean Karate in Dresden und Wiesbaden

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