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Der traditionelle Unterricht in den Kampfkuensten II
In der Taekwon-Do Akademie wird traditionell unterrichtet, (kontaktloses Taekwondo, Pradal-Boran-Khmer und weitere traditionelle Kampfkünste) was heißt das?
Die traditionelle Unterrichts-Methode am Beispiel Taekwon-Do
Um das traditionelle Element in den Kampfkünsten zu verstehen, muss man natürlich ein wenig über die Tradition wissen.
Budo
Der Begriff Budo steht für die meist japanischen Kampfkünste, die in der Tradition der Samurai stehen.
Bu heißt übersetzt Militär (übertragene Bedeutung “Kriegskunst”) und Do wird oft treffend/unzutreffend mit Weg übersetzt (die übertragene Bedeutung entspricht eher “Selbstverwirklichung”).
Noch zwei weitere Begriffe sind mit Budo verknüpft, Bujutsu als Oberbegriff der reinen Lehre der Kampftechniken und Bushido (meist mit “Weg des Kriegers” übersetzt) der Verhaltens- oder Ehrenkodex, dessen Befolgen oder Leben für den Krieger aus der reinen Bujutsu-Lehre einen Weg zur Selbstverwirklichung macht - Budo.
Unbezwingbarer Geist, Pflichterfüllung, Etikette, ehrbares Handeln sind Teile des Kodex.
Eine andere, sehr philosophische Deutung des Wortes Bu sieht darin zwei andere Zeichen enthalten, die “Waffen anhalten” bedeuten - wird gern als die Vollendung des Budo angesehen.
Budo-Künste erkennt man oft am Do im Namen: Taekwon-Do, Judo, Kendo, Iaido und weitere. Aber auch hier ist das vorhandensein des Do im Namen kein Garant, das Budo praktiziert wird.
Manchmal kreieren Leute Kampfarten, indem sie hier und da was von nehmen, noch eigenes dazupacken, sich einen Namen ausdenken und das Wörtchen Do anhängen, um den Eindruck einer Tradition zu erwecken. Oder aber es ist eigentlich eine Budo-Kunst, wird aber nicht mehr traditionell unterrichtet.
Den ganzen Artikel anschauen unter http://www.taekwon-do-akademie.de/Unterricht.html
Grossmeister
Harald Peter 9. Dan
http://www.taekwon-do-akademie.de
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