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Der traditionelle Unterricht in den Kampfkuensten I
Dieser Eintrag stammt von hp Am 9.9.2007 @ 03:25 In Kampfkuenste, Taekwon-Do Akademie, Taekwon-Do, Allgemein | Keine Kommentare
Um das traditionelle Element in den Kampfkünsten zu verstehen, muss man natürlich ein wenig über die Tradition wissen.
Für die asiatischen Kampfkünste / Kampfsportarten gibt den Namen Quanfa oder Kempo, der die alten Kampfmethoden Asiens von Indien bis Japan und von China bis Indonesien zusammenfaßt. Dazu gehören weiche oder harte Kampfkuenste, mit oder ohne Waffen.
So unterschiedlich die Stilrichtungen auch sind, eines haben sie gemeinsam:
Zu den körperlichen (Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer und Geschmeidigkeit), technischen (Schritte, Schläge, Hebel, Würfe etc.) und geistigen (Siegeswille, Durchhaltevermögen) Fähigkeiten kommt die, je nach Kampfkunst mehr oder weniger bewußte, Kontrolle der Lebensenergie selbst. In Indien wird sie “Prana” genannt (wer Yoga macht, kennt den Begriff), in China “Chi” (z.B. Tai-Chi-Chuan) und in Korea und Japan “Ki” (z.B. Hap-Ki-Do oder Ai-Ki-Do).
Allerdings erkennt man nicht immer am Namen der Kampfkunst, ob die Kontrolle der Lebensenergie ein essenzieler Teil ist, sondern an einer ausgeprägten Atemschulung. Im Taekwondo z.B ist der Kiap oder Kiai (der mächtige Laut aus dem Unterbauch) ein wichtiger Bestandteil dieser Ausbildung.
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Grossmeister
Harald Peter 9. Dan
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